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	<title>Kommentare für Dreiecksbeziehung</title>
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	<description>Nahost Magazin zu Palästina-Deutschland-Israel</description>
	<lastBuildDate>Fri, 22 Feb 2013 23:53:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Jakob, der Lügner? von livahaensel</title>
		<link>http://dreiecksbeziehung.net/2013/02/19/jakob-der-lugner/comment-page-1/#comment-241</link>
		<dc:creator><![CDATA[livahaensel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 23:53:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dreiecksbeziehung.net/?p=1019#comment-241</guid>
		<description><![CDATA[Die Freiheit der Israelis ist relativ in meinen Augen. Die Luft für &quot;andere&quot; Meinungen ist dünn dort. Man ist dann nicht antisemitisch, aber selbsthassend oder beides, verwirrend und teilweise großer Unsinn. Dass &quot;Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert&quot; als wissenschaftliches Buch auftritt von zwei Menschen, die Professoren sind, fand ich sehr befremdlich, gerade auch weil die untersuchte (und kritisierte) Israel-Kritik dort nicht ein einziges Mal auf Grundlage des Internationalen Völkerrechts und der Menschenrechte als international anerkannte Grundlage herangezogen wurde. Ein weiterer Punkt war, dass es schlecht nachzuvollziehen ist, warum man sieben Jahre für eine Auswertung braucht, die am Ende dünn und eindimensional daherkommt. Schade! Danke für den Hinweis mit den drei D&#039;s und den Artikellink. Sehenswert ist übrigens auch der Film &lt;a href=&quot;https://www.thelawfilm.com/eng/streaming&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;The law in these parts&lt;/a&gt;, in dem ehemalige israelische Richter in Führungspositionen über die Militärwillkür in den &quot;territories&quot; sprechen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Freiheit der Israelis ist relativ in meinen Augen. Die Luft für &#8220;andere&#8221; Meinungen ist dünn dort. Man ist dann nicht antisemitisch, aber selbsthassend oder beides, verwirrend und teilweise großer Unsinn. Dass &#8220;Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert&#8221; als wissenschaftliches Buch auftritt von zwei Menschen, die Professoren sind, fand ich sehr befremdlich, gerade auch weil die untersuchte (und kritisierte) Israel-Kritik dort nicht ein einziges Mal auf Grundlage des Internationalen Völkerrechts und der Menschenrechte als international anerkannte Grundlage herangezogen wurde. Ein weiterer Punkt war, dass es schlecht nachzuvollziehen ist, warum man sieben Jahre für eine Auswertung braucht, die am Ende dünn und eindimensional daherkommt. Schade! Danke für den Hinweis mit den drei D&#8217;s und den Artikellink. Sehenswert ist übrigens auch der Film <a href="https://www.thelawfilm.com/eng/streaming" target="_blank" rel="nofollow">The law in these parts</a>, in dem ehemalige israelische Richter in Führungspositionen über die Militärwillkür in den &#8220;territories&#8221; sprechen.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Jakob, der Lügner? von Martina Lauer</title>
		<link>http://dreiecksbeziehung.net/2013/02/19/jakob-der-lugner/comment-page-1/#comment-240</link>
		<dc:creator><![CDATA[Martina Lauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 18:14:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Kriterien  der Buchverfasser kopieren die Logik des israelischen Reutinstitutes: Die drei D&#039;s, delegitimizing, demonizing and double standard. Eine orwellsche Formel, die Antisemitismus sieht, wenn etwa das Rückkehrrecht der Palӓstinenser eingefordert wird, weil das israelische Apartheidsystem, die derzeitige Ethnokratie des jüdischen Staates ins Wackeln kommt. 
Israelis haben etwas mehr Freiheit und Mut: http://www.timesofisrael.com/joint-israel-west-bank-reality-is-an-apartheid-state/ 21. Feb. 2013]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kriterien  der Buchverfasser kopieren die Logik des israelischen Reutinstitutes: Die drei D&#8217;s, delegitimizing, demonizing and double standard. Eine orwellsche Formel, die Antisemitismus sieht, wenn etwa das Rückkehrrecht der Palӓstinenser eingefordert wird, weil das israelische Apartheidsystem, die derzeitige Ethnokratie des jüdischen Staates ins Wackeln kommt.<br />
Israelis haben etwas mehr Freiheit und Mut: <a href="http://www.timesofisrael.com/joint-israel-west-bank-reality-is-an-apartheid-state/" rel="nofollow">http://www.timesofisrael.com/joint-israel-west-bank-reality-is-an-apartheid-state/</a> 21. Feb. 2013</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Jakob, der Lügner? von abumidian</title>
		<link>http://dreiecksbeziehung.net/2013/02/19/jakob-der-lugner/comment-page-1/#comment-239</link>
		<dc:creator><![CDATA[abumidian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 05:37:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Buch hab ich nicht gelesen, aber das Simon-Wiesenthal-Center konkurriert mit der amerikanischen SHIT-Liste, worin aber keine Gojim stehen. Ein paar freundliche Amerikaner haben eine SHIT-Liste aufgestellt, mit vielen vielen jüdischen Selbsthassern, wie ich einer bin:
http://abumidian.wordpress.com/deutsch/uebersetzungen/auch-ich-bin-shit]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch hab ich nicht gelesen, aber das Simon-Wiesenthal-Center konkurriert mit der amerikanischen SHIT-Liste, worin aber keine Gojim stehen. Ein paar freundliche Amerikaner haben eine SHIT-Liste aufgestellt, mit vielen vielen jüdischen Selbsthassern, wie ich einer bin:<br />
<a href="http://abumidian.wordpress.com/deutsch/uebersetzungen/auch-ich-bin-shit" rel="nofollow">http://abumidian.wordpress.com/deutsch/uebersetzungen/auch-ich-bin-shit</a></p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Bühne frei von livahaensel</title>
		<link>http://dreiecksbeziehung.net/2012/09/06/buhne-frei/comment-page-1/#comment-238</link>
		<dc:creator><![CDATA[livahaensel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 16:33:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dreiecksbeziehung.net/?p=770#comment-238</guid>
		<description><![CDATA[Lieber abumidian, 

danke für deinen Kommentar! Auf Deinem Blog heißt es, &quot;ein Boykott hat eine Eigendynamik, und die muss kontrolliert werden. Die antisemitischen Elemente müssen verpönt und vertrieben werden.&quot; Du bennenst diese Elemente aber nicht, bleibst vage in dieser Aussage. Wie genau sehen die aber aus, was müssen sich Leser darunter vorstellen? Übrigens hat es eine &quot;Rückeroberung der Westbank&quot; 2002 und auch sonst nie gegeben. Bei dem &lt;a href=&quot;http://www.bdsmovement.net/&quot; title=&quot;BDS Startseite&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Boykott BDS &lt;/a&gt; geht es nicht um eine Bestrafung einzelner Israelis, sondern es ist eine gewaltfreie Methode, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und damit Druck auf Israel auszuüben, sich an internationales Völkerrecht zu halten. Das tut es nicht. Es gibt einige Untersuchungen, u.a. von der israelischen NGO Who Profits und dem Alternative Information Center, deren Ergebnisse deutlich zeigen, wie profitabel die Besatzung Palästinas ist. Allein schon, wenn es um die Wasserreservoirs geht...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber abumidian, </p>
<p>danke für deinen Kommentar! Auf Deinem Blog heißt es, &#8220;ein Boykott hat eine Eigendynamik, und die muss kontrolliert werden. Die antisemitischen Elemente müssen verpönt und vertrieben werden.&#8221; Du bennenst diese Elemente aber nicht, bleibst vage in dieser Aussage. Wie genau sehen die aber aus, was müssen sich Leser darunter vorstellen? Übrigens hat es eine &#8220;Rückeroberung der Westbank&#8221; 2002 und auch sonst nie gegeben. Bei dem <a href="http://www.bdsmovement.net/" title="BDS Startseite" rel="nofollow">Boykott BDS </a> geht es nicht um eine Bestrafung einzelner Israelis, sondern es ist eine gewaltfreie Methode, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und damit Druck auf Israel auszuüben, sich an internationales Völkerrecht zu halten. Das tut es nicht. Es gibt einige Untersuchungen, u.a. von der israelischen NGO Who Profits und dem Alternative Information Center, deren Ergebnisse deutlich zeigen, wie profitabel die Besatzung Palästinas ist. Allein schon, wenn es um die Wasserreservoirs geht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Bühne frei von abumidian</title>
		<link>http://dreiecksbeziehung.net/2012/09/06/buhne-frei/comment-page-1/#comment-237</link>
		<dc:creator><![CDATA[abumidian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 08:48:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dreiecksbeziehung.net/?p=770#comment-237</guid>
		<description><![CDATA[Omri Nitzan ist nicht Athol Fugard.
Peter Brook hat die Aufführung seiner Produktion im Kameri-Theater in Tel-Aviv abgesagt. Daraufhin reagierte der Kameri-Intendant in einer israelischen Zeitung. Hier meine Antwort zur Reaktion von Omri Nitzan auf Peter Brook
http://abumidian.wordpress.com/deutsch/nicht-in-unserm-namen/brook/]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Omri Nitzan ist nicht Athol Fugard.<br />
Peter Brook hat die Aufführung seiner Produktion im Kameri-Theater in Tel-Aviv abgesagt. Daraufhin reagierte der Kameri-Intendant in einer israelischen Zeitung. Hier meine Antwort zur Reaktion von Omri Nitzan auf Peter Brook<br />
<a href="http://abumidian.wordpress.com/deutsch/nicht-in-unserm-namen/brook/" rel="nofollow">http://abumidian.wordpress.com/deutsch/nicht-in-unserm-namen/brook/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schlüsselrolle von Peter Zangerl</title>
		<link>http://dreiecksbeziehung.net/2012/05/15/schlusselrolle/comment-page-1/#comment-171</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peter Zangerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 08:43:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dreiecksbeziehung.net/?p=656#comment-171</guid>
		<description><![CDATA[Wir warten jetzt auf die nächste Berlin Biennale auf die Schlüssel der Flüchtlinge aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien, Ostbrandenburg und dem Sudetenland. Und selbstverständlich auf den etwas größeren Schlüssel der aus dem von den Muslimen annektierten Teil Indiens, dem heutigen Pakistan, 1947 vertriebenen 7,5 Millionen Inder, deren Anzahl bei einem durchschnittlichen Bevölkerungswachstum von seither vielleicht 2 Prozent auf gut 30 Millionen Menschen angewachsen sein dürfte. Und wir warten selbstverständlich auf eine entsprechend betroffene Berichterstattung hier  im Blog von &quot;Ich bin deutsch. [...] Als Deutsche kann ich nicht wegsehen, wenn es zwischen Israelis und Palästinensern knallt. Nicht, weil ich selbst schuldig bin, sondern weil ich einem Volk angehöre, das mittels einer von ihm legitim regierten Regierung eine immense Schuld auf sich lud.&quot;-Liva Haensel

MfG Peter Zangerl von suedwatch.de, dem unabhängige Watchblog zur Süddeutschen Zeitung

Ach ja: Ich erlaube mir auf unserer Facebook-Seite http://www.facebook.com/suedwatch.de gelegentlich auf Ihre &quot;israelkritische&quot; Aufarbeitungsseite deutscher Schuld und obigen Artikel hinzuweisen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir warten jetzt auf die nächste Berlin Biennale auf die Schlüssel der Flüchtlinge aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien, Ostbrandenburg und dem Sudetenland. Und selbstverständlich auf den etwas größeren Schlüssel der aus dem von den Muslimen annektierten Teil Indiens, dem heutigen Pakistan, 1947 vertriebenen 7,5 Millionen Inder, deren Anzahl bei einem durchschnittlichen Bevölkerungswachstum von seither vielleicht 2 Prozent auf gut 30 Millionen Menschen angewachsen sein dürfte. Und wir warten selbstverständlich auf eine entsprechend betroffene Berichterstattung hier  im Blog von &#8220;Ich bin deutsch. [...] Als Deutsche kann ich nicht wegsehen, wenn es zwischen Israelis und Palästinensern knallt. Nicht, weil ich selbst schuldig bin, sondern weil ich einem Volk angehöre, das mittels einer von ihm legitim regierten Regierung eine immense Schuld auf sich lud.&#8221;-Liva Haensel</p>
<p>MfG Peter Zangerl von suedwatch.de, dem unabhängige Watchblog zur Süddeutschen Zeitung</p>
<p>Ach ja: Ich erlaube mir auf unserer Facebook-Seite <a href="http://www.facebook.com/suedwatch.de" rel="nofollow">http://www.facebook.com/suedwatch.de</a> gelegentlich auf Ihre &#8220;israelkritische&#8221; Aufarbeitungsseite deutscher Schuld und obigen Artikel hinzuweisen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schlüsselrolle von livahaensel</title>
		<link>http://dreiecksbeziehung.net/2012/05/15/schlusselrolle/comment-page-1/#comment-167</link>
		<dc:creator><![CDATA[livahaensel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 19:10:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dreiecksbeziehung.net/?p=656#comment-167</guid>
		<description><![CDATA[Lieber Martin Rambow, vielen Dank für den Kommentar mit den vielen Hinweisen! 
Munther ist übrigens Leiter des Youth Center Aida Refugee Camp. Wie immer bei Entscheidungen ist klar, dass sie nicht allen gefallen. Die Kritik aus dem Camp ist auch ein Zeichen dafür, dass die palästinensische Gesellschaft eine pluralistische ist und dass auch innerhalb der Gemeinschaft der Flüchtlinge unterschiedliche Meinungen existieren. Warum sollten es auch alle gut finden? Die Reise des Schlüssels war sehr aufwändig und wurde auch mit Hilfe der Bundesrepublik und des Goethe-Institus, das ja mit dem Auswärtigen Amt zusammenhängt, ermöglicht. Warum Israel die Widereinreise eines Schlüssels als Symbol für Rückkehr, das schon tausendfach existiert in den palästinensischen Gebieten, nicht bewilligen soll, leuchtet mir nicht ganz ein. Eine Kopie in Berlin bei der Biennale wäre ein Fake gewesen, der das Schicksal der Flüchtlinge in diesem Rahmen dann auch nicht entsprechend gewürdigt hätte. Die Biennale wird von politischen Künstlern organisiert, die wegen ihrer Aussagen, Workshops und teils spektakulären Kunstobjekte oftmals angegriffen wurden - sie aber dennoch durchgesetzt haben. Das ist gut so. Der Key of Return hat viel Aufmerksamkeit durch seine Reise bekommen und damit den Kampf der Palästinenser für Freiheit, Gleichheit und für ihr Land ins Rampenlicht gerückt. Wer dafür sorgen wird, dass der Schlüssel am Ende wieder auf dem Tor zum Aida-Camp angebracht wird und wann er da ankommen soll, das kann man herausfinden... check the next Blog article ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Martin Rambow, vielen Dank für den Kommentar mit den vielen Hinweisen!<br />
Munther ist übrigens Leiter des Youth Center Aida Refugee Camp. Wie immer bei Entscheidungen ist klar, dass sie nicht allen gefallen. Die Kritik aus dem Camp ist auch ein Zeichen dafür, dass die palästinensische Gesellschaft eine pluralistische ist und dass auch innerhalb der Gemeinschaft der Flüchtlinge unterschiedliche Meinungen existieren. Warum sollten es auch alle gut finden? Die Reise des Schlüssels war sehr aufwändig und wurde auch mit Hilfe der Bundesrepublik und des Goethe-Institus, das ja mit dem Auswärtigen Amt zusammenhängt, ermöglicht. Warum Israel die Widereinreise eines Schlüssels als Symbol für Rückkehr, das schon tausendfach existiert in den palästinensischen Gebieten, nicht bewilligen soll, leuchtet mir nicht ganz ein. Eine Kopie in Berlin bei der Biennale wäre ein Fake gewesen, der das Schicksal der Flüchtlinge in diesem Rahmen dann auch nicht entsprechend gewürdigt hätte. Die Biennale wird von politischen Künstlern organisiert, die wegen ihrer Aussagen, Workshops und teils spektakulären Kunstobjekte oftmals angegriffen wurden &#8211; sie aber dennoch durchgesetzt haben. Das ist gut so. Der Key of Return hat viel Aufmerksamkeit durch seine Reise bekommen und damit den Kampf der Palästinenser für Freiheit, Gleichheit und für ihr Land ins Rampenlicht gerückt. Wer dafür sorgen wird, dass der Schlüssel am Ende wieder auf dem Tor zum Aida-Camp angebracht wird und wann er da ankommen soll, das kann man herausfinden&#8230; check the next Blog article <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schlüsselrolle von Martin Rambow, Weimar</title>
		<link>http://dreiecksbeziehung.net/2012/05/15/schlusselrolle/comment-page-1/#comment-166</link>
		<dc:creator><![CDATA[Martin Rambow, Weimar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 18:16:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dreiecksbeziehung.net/?p=656#comment-166</guid>
		<description><![CDATA[Ich kenne den Eingang zum Flüchtlingslager Ayda in Bethlehem mit dem imposanten Schlüssel seit 2009 und war, ähnlich wie die hier im Artikel &quot;Schlüsselrolle&quot; vorgestellten Palästinenser, begeistert von der Idee, ihn in Berlin auf der 7. Biennale zu präsentieren. Vor 4 Wochen reiste ich nach Bethlehem, besuchte Bekannte im AydaCamp, sah das Tor ohne den Schlüssel und brachte meine Zustimmung zu seiner Reise nach Berlin zum Ausdruck. Die Reaktion war zunächst - höfliches Schweigen. Auf meine Nachfrage eröffneten mir meine Gesprächspartner einen völlig anderen Blick:

Viele Bewohner des AydaCamp haben das Empfinden, dass sich Fremde dieses Symbols bemächtigt haben, das doch allein ihnen gehört. Es gab nach ihrer Aussage kein Gespräch, erst recht keinen Konsens zur Demontage des Schlüssels. &quot;6.000 Menschen haben damals für den Schlüssel gespendet, und jetzt haben vielleicht 200, Palästinenser und Ausländer, entschieden, ihn abzunehmen.&quot; Für die Biennale wäre nach ihrer Meinung (vielleicht für die gleichen oder geringere) Kosten ein Duplikat genauso möglich gewesen. Aber nun wird es wahrscheinlich so kommen, dass die Menschen im AydaCamp, wenn überhaupt, ein Duplikat abkriegen. Denn fast niemand glaubt hier, dass der Schlüssel wirklich zurückkommt. Dazu bedarf es ja der Zustimmung und Kopperation israelischer Behörden, mit der kaum jemand rechnet. Und selbst wenn es diese Zustimmung gäbe: Die Menschen wollen für das, was sie mit dem Schlüssel ausdrücken, nicht auf das Wohlgefallen der Israelis angewiesen sein. &quot;Es ist unter unserer Würde, die Israelis darum bitten zu müssen, dass sie den Schlüssel wieder reinlassen.&quot; Und wenn sie es tun - es wäre doch völlig verlogen: In Wahrheit ignoriert Israel ja gerade das Rückkehrrecht. Und: &quot;Man soll dafür sorgen, dass die Welt nach Palästina kommt, anstatt unsern Schlüssel in der Welt herumzuschippern!&quot; 

Es wäre wünschenswert, dass dieser innerpalästinensische Dissens auch auf der Biennale nicht verschwiegen wird. In diesem Zusammenhang ist es problematisch, dass Munther A Meeva im Artikel als &quot;der Leiter der Jugendarbeit im AydaCamp&quot; vorgestellt wird. Es gibt im Camp mehrere Jugend- und Kulturzentren, von denen wohl eines seine Arbeitsstelle sein mag. Dasjenige, das unmittelbar neben dem Schlüssel-Tor liegt, ist das Lajee Center (www.lajee.org). Dort sind alle absolut und resolut gegen die Abnahme des Schlüssels eingestellt, glauben nicht an die Rückkehr und sind sauer auf den Berlinale-Palästina-Rummel und den respektlosen Umgang mit ihrem Schlüssel, in dem sie ihre Identität verdichtet und verkörpert sehen (deshalb, wie gesagt, wäre ihnen allerhöchstens eine Kopie akzeptabel gewesen).

Wer wird nach der Biennale dafür sorgen, dass die Rückreise des Schlüssels die gleiche Aufmerksamkeit findet, die nicht verebbt, bis der Schlüssel wirklich wieder zu denen zurückgekehrt sein wird, denen er gehört?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne den Eingang zum Flüchtlingslager Ayda in Bethlehem mit dem imposanten Schlüssel seit 2009 und war, ähnlich wie die hier im Artikel &#8220;Schlüsselrolle&#8221; vorgestellten Palästinenser, begeistert von der Idee, ihn in Berlin auf der 7. Biennale zu präsentieren. Vor 4 Wochen reiste ich nach Bethlehem, besuchte Bekannte im AydaCamp, sah das Tor ohne den Schlüssel und brachte meine Zustimmung zu seiner Reise nach Berlin zum Ausdruck. Die Reaktion war zunächst &#8211; höfliches Schweigen. Auf meine Nachfrage eröffneten mir meine Gesprächspartner einen völlig anderen Blick:</p>
<p>Viele Bewohner des AydaCamp haben das Empfinden, dass sich Fremde dieses Symbols bemächtigt haben, das doch allein ihnen gehört. Es gab nach ihrer Aussage kein Gespräch, erst recht keinen Konsens zur Demontage des Schlüssels. &#8220;6.000 Menschen haben damals für den Schlüssel gespendet, und jetzt haben vielleicht 200, Palästinenser und Ausländer, entschieden, ihn abzunehmen.&#8221; Für die Biennale wäre nach ihrer Meinung (vielleicht für die gleichen oder geringere) Kosten ein Duplikat genauso möglich gewesen. Aber nun wird es wahrscheinlich so kommen, dass die Menschen im AydaCamp, wenn überhaupt, ein Duplikat abkriegen. Denn fast niemand glaubt hier, dass der Schlüssel wirklich zurückkommt. Dazu bedarf es ja der Zustimmung und Kopperation israelischer Behörden, mit der kaum jemand rechnet. Und selbst wenn es diese Zustimmung gäbe: Die Menschen wollen für das, was sie mit dem Schlüssel ausdrücken, nicht auf das Wohlgefallen der Israelis angewiesen sein. &#8220;Es ist unter unserer Würde, die Israelis darum bitten zu müssen, dass sie den Schlüssel wieder reinlassen.&#8221; Und wenn sie es tun &#8211; es wäre doch völlig verlogen: In Wahrheit ignoriert Israel ja gerade das Rückkehrrecht. Und: &#8220;Man soll dafür sorgen, dass die Welt nach Palästina kommt, anstatt unsern Schlüssel in der Welt herumzuschippern!&#8221; </p>
<p>Es wäre wünschenswert, dass dieser innerpalästinensische Dissens auch auf der Biennale nicht verschwiegen wird. In diesem Zusammenhang ist es problematisch, dass Munther A Meeva im Artikel als &#8220;der Leiter der Jugendarbeit im AydaCamp&#8221; vorgestellt wird. Es gibt im Camp mehrere Jugend- und Kulturzentren, von denen wohl eines seine Arbeitsstelle sein mag. Dasjenige, das unmittelbar neben dem Schlüssel-Tor liegt, ist das Lajee Center (www.lajee.org). Dort sind alle absolut und resolut gegen die Abnahme des Schlüssels eingestellt, glauben nicht an die Rückkehr und sind sauer auf den Berlinale-Palästina-Rummel und den respektlosen Umgang mit ihrem Schlüssel, in dem sie ihre Identität verdichtet und verkörpert sehen (deshalb, wie gesagt, wäre ihnen allerhöchstens eine Kopie akzeptabel gewesen).</p>
<p>Wer wird nach der Biennale dafür sorgen, dass die Rückreise des Schlüssels die gleiche Aufmerksamkeit findet, die nicht verebbt, bis der Schlüssel wirklich wieder zu denen zurückgekehrt sein wird, denen er gehört?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu You remember von Ros Hinrichs</title>
		<link>http://dreiecksbeziehung.net/2012/02/08/you-remember/comment-page-1/#comment-68</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ros Hinrichs]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 16:36:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dreiecksbeziehung.net/?p=430#comment-68</guid>
		<description><![CDATA[danke]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu You remember von Anja</title>
		<link>http://dreiecksbeziehung.net/2012/02/08/you-remember/comment-page-1/#comment-66</link>
		<dc:creator><![CDATA[Anja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 20:50:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dreiecksbeziehung.net/?p=430#comment-66</guid>
		<description><![CDATA[Danke!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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